Standort

Historie

Das ehemalige „Schockencenter“ der Stadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im 11. Oktober 1926 wurde es als erstes Kaufhaus in Nürnberg eröffnet. Der Name geht auf die ehemaligen Eigentümer Salman und Simon Schocken zurück. Diese mussten ihren Kaufhauskonzern 1938 zwangsverkaufen, 1939 wurde aus der Schocken AG die Merkur AG und das Kaufhaus in Merkur umbenannt. Das ursprüngliche Haus von Architekt Erich Mendelsohn ist im Zweiten Weltkrieg schließlich komplett zerstört und durch einen Neubau ersetzt worden. 1949 erhielt die Familie Schocken 51 Prozent des Grundkapitals von der Merkur AG zurück, 1953 verkaufte sie ihre Anteile dann an Helmut Horten.

Ab 1975 firmierte das Kaufhaus unter dem Namen Horten. 1994 übernahm die Kaufhof AG die Horten-Kette, 2004 wurde das Kaufhaus in Kaufhof umbenannt. Am 16. Juni 2012 schloss die Filiale am Aufseßplatz ihre Türen. Damit endete eine rund 85-jährige Kaufhaus-Geschichte in der Südstadt. Im Frühjahr 2016 kaufte Edeka die leerstehende Immobilie. Im Herbst 2019 übernahm die Firma Ten Brinke das Gebäude.

Die Nürnberger Südstadt

Der Süden Nürnbergs beginnt hinter dem Hauptbahnhof und erstreckt sich weitläufig über die Stadtteile Tafelhof, Galgenhof, Lichtenhof und Steinbühl. Das gesamte Areal ist vielfältig und multikulturell. Es gibt hier viele kreative ideenreiche Menschen und ein breites Kulturangebot. Der Spaziergänger trifft auf die unterschiedlichsten Geschäfte und Lokalitäten diverser Kulturkreise.

Das eigentliche Zentrum der Südstadt ist das Gebiet rund um den Aufseßplatz. Der Platz ist mit seinen zahlreichen Geschäften, verschiedenen Restaurants und Gaststätten, einer Vielfalt von Marktständen, die Obst, Gemüse, Gewürze und Pflanzen anbieten und seinen Lokalitäten erste Anlaufstelle für die Bewohner der südlichen Stadtteile, aber auch darüber hinaus.